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Alk-Sackl

Alk-Sackl: 6 „Regeln für einen g´scheiten Rausch“

Der Alkoholkonsum Jugendlicher wird häufig als exzessiv und selbst gefährdend beschrieben: Komasaufen ist ein oft proklamiertes Schlagwort. Die Diskussionen zum Thema vergessen, dass Rausch und Alkoholkonsum Teil unserer Kultur und somit des Umfelds Jugendlicher sind. Außen vor bleibt ein Blick auf allgegenwärtige Konsumpraktiken Erwachsener und die damit zusammenhängende Vorbildwirkung. Unweigerlich werden Jugendliche in ihrem Heranwachsen mit dieser ambivalenten Haltung der Gesellschaft zu Rausch und Alkoholkonsum konfrontiert. Das Schwierige dabei: Es fehlen Orientierungshilfen und Begleitung seitens Erwachsener. Jugendliche müssen ihre eigenen Lernprozesse durchlaufen und ihren Umgang mit der Droge Alkohol finden.

Hier Unterstützung anzubieten ist ein wichtiger gesellschaftlicher Auftrag, der häufig von der Mobilen Jugendarbeit aufgenommen wird. Im Sinne einer drogenbezogenen Bildungsarbeit versuchen wir JugendarbeiterInnen, Jugendlichen bei der Entwicklung eines angstfreien, risikobewussten Umgangs mit Alkohol zu begleiten. Wir wollen eine Praxis vermitteln, in der in Kenntnis der realen Gefahren, die genussvollen Seiten des Konsums erfahrbar werden. Die Alkoholaufklärung vermittelt den jungen Menschen Toleranz. Gebrauchsregeln- und rituale werden wirklichkeitsfernen Abstinenzvorstellungen vorgezogen.

Vor diesem Hintergrund verfolgt das Projekt „Alk Sackl“ folgende Ziele:

Allgemein

  • Jugendliche, aber auch Erwachsene erhalten Anregungen für einen kompetenten Alkoholkonsum; Gebrauchsregeln, die problematische Begleiterscheinungen des Konsums reduzieren können, werden angeboten.
  • Diese „6 Regeln für einen g´scheiten Rausch“ sollen gesundheitsverträgliche Konsummuster bestärken und die mündige Selbstkontrolle der KonsumentInnen fördern.

 

Das Projektkonzept wird derzeit überarbeitet....

6 Regeln für einen "g`scheiten" Rausch

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